SZ-Diskothek: 1994 – Ein Jahr und seine 20 Songs. Mit Marmion.

Buchcover: SZ-Diskothek, 1994. Ein Jahr und seine 20 Songs
Buchcover: SZ-Diskothek, 1994. Ein Jahr und seine 20 Songs

In dieser fünzigteiligen Buchreihe mit CD der Süddeutschen Zeitung, die exakt ein halbes Jahrhundert Musik- und Popgeschichte aus einem bestimmten Blickwinkel Revue passieren lässt, wurde dem Track Schöneberg (geschrieben und produziert von Mijk van Dijk und Marcos López, Originalveröffentlichung 1993, Superstition Records) die besondere Ehre zuteil, als einer von 20 Songs des Jahres 1994 berücksichtigt zu werden. Danke!

Bibliographie:

Oehmke, Philipp; Waechter, Johannes (Hg.). 2005.
1994. Ein Jahr und seine 20 Songs. Buch und CD.

Aus der Reihe: Süddeutsche Zeitung Diskothek. Fünfzig Jahre Popmusik. 1000 Songs, 1955 – 2004: ausgewählt, präsentiert und kommentiert vom Süddeutsche Zeitung Magazin.

München: Süddeutsche Zeitung GmbH

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Mijks Music 4 The Microglobe – Februar 2014

Mijks famoser Radiosound als Podcast auf Mixcloud! Wie immer mit superbem Geschmack zusammengestellt, fein gemixt und aufbereitet. Bitte besucht auch Mijks Homepage, um noch mehr Sounds & Tracks von ihm zu hören.

Music 4 The Microglobe February 2014 (just the music) by Mijk Van Dijk on Mixcloud

 

DE_BUG 09.2012: Marmion – Schöneberg. Geschichte eines Tracks, Seite 97

DE_BUG 09-2012 Seite 97
Mit den eigenen Worten: Die Geschichte des Tracks "schöneberg" von MARMION. In: DE_BUG, 09.2012, S. 97

Die wahre Geschichte des legendären Tracks von Marmion füllt tatsächlich mehr als nur eine Seite eines Magazins für elektronsche Lebensaspekte. Nichtsdestotrotz haben wir, Mijk van Dijk und ich, uns sehr darüber gefreut, dass man uns nach der wahren Geschichte von Schöneberg gefragt hat.

Das gegebene Interview, dass per Mail geführt wurde, wäre gedruckt wahrscheinlich drei bis fünf Seite lang geworden. Das Interview führte Alexandra Dröner.

Interview: Marcos López bei Stunde Null, Radio NRJ, 18. November 1995

Marcos López zu Gast bei Radio NRJ, Stunde Null, 18. November 1995 by Stunde Null on Mixcloud

Ein feines Zeitdokument des Jahres 1995! Ich stelle die zweite Marmion 12-Inch Three After Midnight vor (siehe auch Diskografie), sowie das mit Chris Zippel laufende Projekt The Moon & The Sun. Die Moderatoren Max und Raik schaffen es auf ihre behutsame, respektvolle und manchmal auch lustige Art, das Interview mit mir von den üblichen Oberflächlichkeiten zu befreien. Ich lasse mir tief in die Seele schauen – und offenbare dabei auch Dinge, die in DJ-Interviews für gewöhnlich nicht erörtert werden. Ich freue mich sehr, dass die Sendung mit diesen Momenten erhalten geblieben ist.

CD-Single - Marmion - Three After Midnight - 1995 - Vorderseite
1995: Die zweite Marmion-Maxi "Three After Midnight" auf Superstition Records

Interview: Mijk van Dijk, dt64, 20. Juni 1992

Produzent Mijk van Dijk im Interview mit Marcos López, dt64 – Partyzone (Nightflight), in der Nacht von 20. auf den 21. Juni 1992, 00:15 Uhr [07:08]

Noch ganz am Anfang seiner Produzenten-Karriere, aber schon mittendrin in der Elektronik-Szene Berlins: Mijk van Dijk. Nach diversen Produktionen, die auch in den Clubs ihren Anklang fanden, war es Zeit ihn als Studiogast zu präsentieren.

Radiosendung: dt64, Nightflight, 4. April 1992 – Teil 1

Radioshow – dt64 – Nightflight – 4. April 1992 – Teil 1 by Marcos López on Mixcloud

 

In dieser Sendung stellte ich eine ganze Stunde lang die neue und für ihre Zeit wegweisende CD Tranceformed from beyond (MFS Records) vor. Für den Mix war zunächst der Berliner Elektronik-Künstler Cosmic Baby verantwortlich, zu dem sich später noch der Berliner Produzent Mijk van Dijk dazu gesellte. Meine Begeisterung für dieses großartige Album ist aus jedem Wort der Moderation herauszuhören. Und wenn bei Minute 11:28 Quazars phänomenaler Track Seven Stars anfängt zu blubbern, bekomme ich heute noch eine Gänsehaut, die meist zu einem wilden Toben führt, wenn der Track knapp zwei Minuten später, bei Minute 13:15, seinen elektrisierenden Ausbruch erlebt. Genial! Immer wieder!

Mijk van Dijk ist an dieser bemerkenswerten CD beteiligt gewesen und zwar in dem Sinne, dass er bei der Fertigung der CD im letzten Drittel dazu stieß. In den Credits des Albums ist dies leider nicht entsprechend gewürdigt, somit holen wir das auch an dieser Stelle nach.

Die CD und die Rolle von Mijk van Dijk bei der Produktion von Tranceformed from beyondwar auch ein Thema, als selbiger für ein australisches Magazin im September 1999 ein Interview gab (die genaue Quelle des Interviews konnte leider nicht recherchiert werden): ***

Magazin: You mentioned that the sound was constantly changing. You inparticular, seemed to be at the forefront of pushing technology and pushing the musical boundaries to the limit. Your collaboration with Cosmic Baby on "Tranceformed from beyond" (the first ever trance compilation) is testament to that, you reshaped the "techno" sound and created Trance, as well as influencing the actual physical CD market by firstly doing a trance CD and secondly making it fully mixed.

Mijk van Dijk: Its funny, back In 1991, Berlin was a hardcore city. We tried to get harder and harder, I think that the records from R&S as well as Tresor, capture that period at its the best. It was obvious that some would get tired of this and would go for more melodic music, a mixture of Techno-Beats and the upcoming ambient style. That was basically the idea behind "Tranceformed from beyond": to create a non-stop-music mix which you would like to listen to at home or where ever you are. So we made a concept, that we would select and remix tracks (most from MFS) and do the arrangement already with a link to the next track in mind (we couldn't afford hard disk recording back then). At first Cosmic started to do the mixes. We then put the tracks together with digital tape mastering machines in the mastering studio of "Deutsche Schallplatte", which was basically the former monopol record label of Eastern Germany "Amiga" (in communist countries, there is always only one party and one car plant and one record label…).

*** Das Interview wurde mir in einer Mail von Mijk am 6. Februar 2014 zur Verfügung gestellt.