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pressespiegel "geschichten eines st@dtjungen"
am 21.03.2001 präsentierte olaf zimmermann in seiner elektroniksendung "elektro beats" auf radio eins/orb (mittwochs von 23:00-01:00, 95.8 mhz) das free form-album "t@les from a city boy" von marcos lópez, der als studiogast "live & direct" eine stunde (23:00-24:00) rede & antwort stand. für marcos lópez ein persönliches highlight, hatte er doch die sendungen von olaf zimmermann selbst regelmässig verfolgt und so "die ganz grossen ´elektroniker´" kennen- und schätzen gelernt.
die sendung wurde am 04.04. von radio eins mit genehmigung des labels free form records als real audio ins netz gestellt (www.radioeins.de/sendungen/elektro_beats/marcos_lopez.ram). es gab zahlreiche faxe & emails. hier auszüge der eindrücke und reaktionen:
oliver, dresden
ich kann echt nix mehr sagen, wenn ich diese cd höre.... sie ist sooo schön. ich habe 2 jahre deine sendung mitverfolgt, incl. 1996 deinen einsatz bei ravesatellite (als "ersatz" für marusha) - und diese cd spiegelt wirklich jede dieser ganzen sendungen wieder, whow whow whow! ich danke dir für die beste compilation des ganzen jahres.
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christian krüger, berlin
ich kenne marcos lopez bereits seit anfang 1998 durch seine soundgardensendungen bei radio fritz. ich habe in den zwei jahren bis zu seinem abschied nach costa rica 95% seiner radiosendungen aufgezeichnet. in jedem fall habe ich daher unglaubliche mixe und sounds... und eine menge respekt vor der leistung und dem leben, das marcos lopez als radiomoderator und dj verkörpert. diese cd ("t@les fron a city boy") stellt für mich so etwas wie ein déjà-vu-erlebnis dar, mit dem ich viele kulturelle und spirituelle ereignisse verbinde. das, was ich immer an marcos lopez geschätzt habe, war seine art multistilistische elemente der musik, wie tribalorientierten ethnoperkussiven sound, ambient, triphop, house, techno und psychodelic trance zu vereinen. dafür bin ich marcos lopez sehr dankbar.
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sven zimmermann, pesterwitz (vor dem kauf :-)
schön wieder was von dir zu hören. ich war ganz überrascht als ich da am mitwoch "radio eins" eingeschaltet hatte. also das was ich da hörte,verleitet mich schnellst möglichst die cd zu kaufen, wenn ich dazu komme !!!
sven zimmermann, pesterwitz (nach dem kauf :-))
ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll,als ich mich heute in mein videostudio setzte,noch eine menge arbeit vor mir und gar keine lust. aber als ich die cd eingelegt hatte merkte ich gar nicht, wie schnell eigentlich die zeit vergangen war,irgendetwas zwang mich immer und immer wieder die play-taste zu drücken .............
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alexej ebner, leipzig
es hat mich sehr gefreut in deiner sendung wieder von marcos lopez zu hören... er war als moderator wegbereiter für elektronische musik im radio und hat beispielsweise den klassiker "stellar supreme" von cosmic baby seinerzeit in voller länge gespielt. ich bedauere heute sehr, keine mitschnitte seiner sendungen auf dt64 zu haben, da ich damals seine musikauswahl nicht verstanden habe. als dj war marcos lopez schon mehrfach in leipzig und bei einigen parties war ich dabei. bei seinen gigs gibt er immer alles und es ist unglaublich, wie er die leute für eine sache begeistern kann. es war jedenfalls schade, daß er nur für eine stunde studiogast war ...
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martin rösler
ich wollte dir auch schon seit immer sagen, wie ich dich bewundere. dein "multi-kultureller auflegestil" (bezüglich tribal, prem joshua, psychedelic trance & more). - ich konnte dich immer freitags wie viele andere leute auch im radio erleben ... und das was durch den äther kam- mal soft und angenehm, mal rockiger trance ... house or what ever ... richtig schön und entspannend. der höhepunkt war für mich damals die chillodrome-reihe, die meinen musikgeschmack bis heute prägt (millenia nova, prem joshua ...) in begeisterung für diese musik hast du mich echt im juni 98 versetzt: das war am freitag vor unserer englandfahrt (9. klasse) und das war dann echt phatt ... nachts auf der autobahn düsend mit einem tape sitzend auf dem u.a. die global psychedelic trance vol 4 und der für mich beste track neben u.a. schöneberg & best regards: dragonfighters von quazar ... das war cool - ich konnte das immer wieder hören.
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eine woche zuvor, am 14.03.2001, lief im jugendsender fritz/orb (102,6 mhz), der ehemaligen wirkungsstätte von marcos lópez, eine cd besprechung der renomierten journalistin & fritz-redakteurin nicole markwald. sie ist im original unter http://www.fritz.de/diemusik/cd nachzulesen. hier ist die anmoderation und die rezension von "t@les from a city boy":
1999 verliess uns ein sehr geschätzter soundgarden-kollege, der für die richtige einstimmung ins clubwochenende am freitagabend sorgte. die rede ist von marcos lopez. wer sich fragt, was denn der lopez seit seinem weggang von fritz so getrieben hat, dem sei hier geholfen! 1. er nennt sich jetzt darshan m.lopez und 2. er hat wieder mal kräftig produziert. sein album heisst "t@les from a city boy" und nicole markwald stellt euch die cd von darshan m. lopez jetzt vor ...
das vorweg: es ist nicht das erste mal, dass sich marcos lopez produzierenderweise betätigt. lopez-kenner wissen, dass er einst zusammen mit mijk van dijk das superstition-duo marmion bildete, an das wir uns wohl hauptsächlich durch das stück "schöneberg" erinnern. der ex-techno-, jetzt trance- und goa-dj hat sich aber nun die zeit genommen, um ein album mit insgesamt 29 stücken herauszugeben. die soundgardenzeiten hat er hinter sich gelassen, aber das, was er woche für woche gemacht hat, verfeinert: er spricht mit seinen melodien oder vielleicht malt er auch bilder mit seiner musik. und die ist eine mischung von psychedelic house, ambient trance und nature techno und einer riesentonne herzblut. das ist melodisch, weich, dann wieder schnell, mal verfeinert mit weiblichen vocals, dann wieder ganz klare und pure elektronik. ´t@les from a city boy´ ist nicht nur einfach eine ansammlung diverser elektronischer musikspielereien. darshan m. lopez zelebriert: seine musik, sein leben, sich selbst. in einem aufwändig und liebevoll gestalteten booklet gibt es lopez-bilder und infos en masse, unter anderem auch kurze moderationen und trailer seiner sendungen zu hören. wiedersehensfreude, bei denen, die ihn vermissen und eine freundliche einladung an den rest. ihr werdet diese party nicht bereuen!
rezension: nicole markwald, 14.03.2001
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die erste cd rezension von "t@les from a city boy" erschien im februar 2001 im chaishop (www.chaishop.com/review) der netzplattform für psychedelisches jeglicher art (musik, lebenskultur, forum, etc) ...
das konzept ist irgendwie cool: ein kosmopolit blickt im stil einer radiosendung zurück auf musikgeschichte und seine arbeit. darshan marcos lópez heißt der weltbürger, aufgewachsen in madrid, hessen (wo genau auch immer) und berlin. mit 10 jahren fängt er an platten zu sammeln, womit eine reise durch verschiedene musikstile beginnt. die auf elektronischer basis werden für ihn als dj, produzent und radiojournalist zum lebensmittelpunkt. bookings führen in um die ganze welt, aber in indien und costa rica verweilt er längere zeit. "t@les from a city boy" heißt darshans radiosendung durch musikgeschichte und seine arbeit. originale jingles, loops, moderationen und o-töne vermischen sich miteinander, wie schon einmal live im äther. dazwischen gibt´s reichlich musik auf diesem album, in co-produktion mit boris blenn, mijk van dijk, oliver lieb, chris zippel oder von darshan selbst. doch diese namen reichen nicht aus als synonyme für die sounds auf "t@les from a city boy". ob ambient, trance, techno, drum´n´bass, breakbeat - darshan vereint zahllose stile aus verschiedenen epochen, was diese release eher zu einer compilation als zu einem album macht. das konzept der auditiven autobiographie ist klasse umgesetzt worden, sagen doch klänge mehr als buchstaben. und wer es dennoch schwarz auf weiß haben will, der kann darshans lebenslauf, diskographie und drei lieblingsgerichte im cd-booklet nachlesen.
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